Nadine Rousseau

Mir breitet es große Freude, mich diskursiv und produktiv mit Kunst und Kultur auseinanderzusetzen und daraus Ideen für eine vielfältige Gesellschaft zu entwickeln. Die Möglichkeit die eigene Identität, soziale Praktiken, Visionen und Handlungsweisen zu reflektieren ist für mich die Basis gesellschaftlicher Teilhabe.So kann ein echter und tiefgreifender Austausch zwischen Menschen entstehen. Die Projektschneiderei eröffnet mir das Feld, mit vielen Köpfen Gesellschaft und Gemeinschaft zu denken.

Profil

Master of Arts
Interkulturelle Europa- und Amerikastudien
Universität Halle-Wittenberg (2006-2009)

Auslandssemester in Sydney, Australien
Cultural Studies
Macquarie University Sydney (2004-2005)

Bachelor of Arts
Literary, Cultural and Media Studies
Universität Siegen (2002-2005)

Werdegang

Seit Anfang 2011 bin ich Teil der Projektschneiderei und habe als Koordinatorin im Projekt Crossroutes 51° alle Meilensteine von der Konzeption bis zur Umsetzung mitgestaltet. Als “Gemischtwarenladen” bietet mir die Projektschneiderei die Möglichkeit, meine vielfältigen Interessen im Bereich Kultur zu entwickeln und umzusetzen. Themen wie Interkultur, internationale Begegnung, Kultur im ländlichen Raum, Geschlechtergerechtigkeit und gesellschaftliche Transformationsprozesse sind seit Beginn meiner Bildungslaufbahn Mittelpunkt meines beruflichen und privaten Denkens.

Mein Studium hat mich dazu befähigt, Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Sozial- und Kulturräumen zu betrachten, Schlüsse zu ziehen und Tendenzen zu erkennen. Auf dieser Grundlage ist mir ein Arbeitsfeld, in dem strategisch und gesellschaftlich neu gedacht werden kann, besonders wichtig. So hatte ich bislang Gelegenheit als freie wie als feste Mitarbeiterin in unterschiedlichen Kontexten mir relevante Themenfelder zu erschließen.

Mein Berufseinstieg 2010 als Jahrespraktikantin im Kompetenzzentrum Bildung der Stiftung Mercator hat meinen Blick für die Entwicklungen in der Bildungslandschaft und die gesellschaftliche und politische Bedeutung von Stiftungshandeln geschärft.

2013/2014 habe ich im Rahmen eines Modellprojektes des Landes NRW an einer Kulturentwicklungsplanung im ländlichen Raum gearbeitet. Als Teil der Stadtverwaltung Schmallenbergs im Sauerland konnte ich Rahmenbedingungen ländlicher Kultur im Kontext einer ehrenamtlich geprägten Kulturlandschaft analysieren und praxisnahe Modellprojekte mit den Kulturakteuren vor Ort entwickeln. Daraus ist eine Publikation mit Handlungsansätzen und Empfehlungen entstanden: www.kultur-ausblick.de/

So begleiten und beschäftigen mich manche Projekte längerfristig, andere machen besonders Freude, weil schnell etwas Konkretes und Neues entsteht. Gemeinsam ist allen Projekten, dass mit den Mitteln der Kultur bzw. der Kulturellen Bildung und mit unterschiedliche Personen ein Prozess entsteht, indem der persönlichen Ausdruck Raum findet und Experimentieren möglich ist.

Christine Bargstedt

Der Mut zur Ehrlichkeit und Echtheit befördert persönlichen Glanz.

Ich interessiere mich für Menschen, brenne für Ideen und spiele gerne in verschiedenen Welten. Mit der Projektschneiderei ermögliche ich die Gestaltung von persönlichen und gesellschaftlichen Visionen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenden mit spielerischen und künstlerischen Mitteln. Ich verstehe mich als Moderatorin, die den Interessen jedes Einzelnen, einer Gruppe und den Anforderungen eines Themas dient.

Für mich zählt: Qualität, Lebendigkeit und Liebe = das Plus zur Professionalität.

Profil

Diplom Pädagogin
Studium an der Universität Dortmund

Theaterpädagogin (BuT)
Aufbaufortbildung Theaterpädagogik, Off Theater, Neuss (2007-2009)
Workshop Theater der Unterdrückten bei Augusto Boal (2008)
Schauspielunterricht Theaterschule La Bouche, Dortmund (2002-2005);
Improtraining nach Grotowski, Theobalt, Köln (2006/07/08)
Grundlagenkurs Theaterpädagogik, Jugendkunstschule Unna (1998)

Beraterin für den Kompetenznachweis Kultur (KNK)
Fortbildung bei der Servicestelle für den KNK in Hamburg Genety e.V. (2009/10)

Mediatorin (AHS)
Konfliktmanagement im interkulturellen Kontext bei Kurt Faller,
AWO Akademie Helene Simon, Bonn (2005-2007)

Psychodrama
Einjähriger Grundkurs am Psychodrama Zentrum Münster,
Prof. Dr. Ferdinand Buer (2004/2005)

Spielpädagogik
Workshops bei der Traumfabrik Regensburg (2002, 2006)
Fortbildungsreihe Spielpädagogik, Spieltrieb GbR, Niedermeilingen (1999)

Vorstandsmitglied, ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen e.V., Dortmund (2007-2013)

Werdegang

2008 habe ich die Projektschneiderei gegründet. Bewusst angelegt als „Gemischtwarenladen“ bildet die Synthese verschiedener Stationen meines beruflichen Werdegangs die Grundlage.

In den acht Jahren Projektschneiderei sind die Aufgaben immer vielfältiger geworden: Groß, klein, praktisch, strukturell, strategisch, regional, international…
Besonders gerne arbeite ich inzwischen an Projekten, die Menschen unterschiedlichen Alters mit diversen Hintergründen zusammenbringen. “Textile Begegnungen” berühren mich und beflügeln meine handwerkliche Ausdruckslust, die mich direkt nach dem Abitur an eine Modefachschule führte. Modedesignerin bin ich nicht geworden, aber Projektschneiderin und Vieles von dem, was wir heute tun, tue ich – allerdings in anderen Kontexten – schon länger:

Von 2001 bis 2007 war ich beim Jugendamt der Stadt Dortmund fest angestellt. In dieser Zeit habe ich sowohl „klassische“ Offene Jugendarbeit in einer Freizeitstätte gestaltetet als auch innovative Projekte entwickelt und realisiert. Am Aufbau der Erlebniswelt Fredenbaum habe ich mitgearbeitet, das Projekt Superei wurde geboren und viele große sowie kleine Projekte im Sozialraum, die sich dem Bereich Kulturelle oder Politische Bildung zuordnen lassen, wurden von mir innerhalb der städtischen Strukturen umgesetzt.

Freiberuflich war ich bereits neben dem Studium seit 1998 tätig. Mir war immer eine Vielfalt an Themen und Partnern wichtig. Für unterschiedliche Organisationen und Träger zu arbeiten und in einem aktiven Netzwerk zuhause zu sein, war eine gute Grundlage für die Selbstständigkeit. An der Realisierung von Jugendcamps, Kulturprojekten und Spielaktionen für Kinder war ich beteiligt. Anfang der 2000er Jahre habe ich darüber hinaus als Trainerin mit den Schwerpunkten Berufswahl, Lebensplanung und Bewerbung sowie Selbstbehauptung, Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung Angebote konzipiert und umgesetzt.

Das Kompetenzteam

In vielen Projekten arbeiten wir mit Kollegen/innen und Partnern zusammen, die wir fachlich und persönlich schätzen. Dabei legen wir Wert auf eine interdisziplinäre Zusammenstellung von Teams. Die Teams stellen wir unter Kollektion und Massanfertigung zu den jeweiligen Projekten vor.

  1. partizipativ

  2. künstlerisch
  3. ästhetisch

  4. prozessorientiert
  5. handlungsorientiert

  6. ergebnisorientiert